
Neural Garden ist eine zehnminütige Videoinstallation. Die Arbeit montiert Realfilmaufnahmen und KI-generierte Sequenzen zu einem Wechselspiel zwischen realen und virtuellen Fragmenten. Dabei beginnen die Grenzen zu verschwimmen. Natur und Technik, Körperliches und Künstliches verweben sich.
Die Installation präsentiert die Animation auf drei leicht versetzten transparenten Tüchern, die jeweils an zwei Punkten an der Decke befestigt sind und im Raum schweben. Die Animation wird von hinten auf die Tücher projiziert und scheint dadurch in den Raum hinein. Ein Spiegel erweitert den Raum und bezieht die Betrachter*in ein; Licht brechende Materialien erzeugen ein Spiel aus Reflexion und Bewegung.
Die Verschmelzung von Körper, Pflanze und Technik lässt sich im Sinne von Rosas Resonanztheorie als Ausdruck von Verbundenheit mit der Welt verstehen. Die Verletzlichkeit und das Rohe verkörpern Rosas Moment der Berührung. Die räumliche Installation erweitert die Erfahrung. Die Betrachter*in soll Teil der Verflechtung werden.













