
Latent Landscapes verwendet latente Räume generativer Bildmodelle als Forschungs- und Gestaltungsraum und versucht Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen „Resonanz“ erfahren können.
Ausgehend von Rosas Resonanztheorie werden experimentelle Workflows mit generativen KI-Modellen entwickelt und dokumentiert. Der praktische Teil mündet in zwei räumlichen Installationen: Neural Garden, eine erste audiovisuelle Videoinstallation und Neural Garden 2 eine interaktive Weiterentwicklung. Neural Garden wurde im Rahmen der sechswöchigen Ausstellung Spuren von Morgen von Bellaworx erstmals öffentlich gezeigt.
Latent Landscapes wird als Exploration von „Zwischenräumen“ begriffen und dokumentiert – nicht als abgeschlossenes Ergebnis, sondern als Protokoll eines Gestaltungsprozesses. Die Workflows Text-to-Image, img2mesh, vid2vid führen vom statischen Bild zu einem Echtzeit-System, das auf Körperbewegungen reagiert. Mit StreamDiffusion in TouchDesigner und Kinect-basiertem Motion Tracking wird der Körper zur Steuergröße der Bildgenerierung. Parallel dazu entsteht über Strudel, einer browserbasierten Live-Coding-Umgebung, eine generative Komposition.





















